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| Moderne Musik: Seelen- und Gesundheitszerstörend |
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| Johannes Hügel |
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Was die Musikindustrie in den letzen Jahrzehnten
produziert hat und produziert ist äußerst gefährlich
für Kinder und Jugendliche! Texte und Musik der sogenannten
Künstler aus den verschiedensten Musikrichtungen, wie Rock-,
Pop- und Metallmusik werden immer unverschämter und perverser.
Zum einen kann man bei der angebotenen "Musik" nicht
mehr von Musik sprechen, sondern allenfalls von kreischenden
Verrückten, die mit irgendwelchen Gegenständen auf
Metall dreschen. Andererseits gehen die dargebotenen Texte weit
über das sonst beliebte Thema Liebe hinaus, verherrlichen
das Böse, den Sex und die Revolution, wobei nicht selten
die Kirche beschmutzt und die Abschaffung jeglicher Religion
gefordert wird. Vor allem in der "Heavy Metal" Richtung,
in denen Bands mit Namen wie "Slayer" (Totschläger),
"Iron Maiden" (eiserne Jungfrau) oder "Black
Sabbath" (schwarzer Sabbat) vertreten sind und waren, wird
auch eine immer deutlichere Hinwendung zum Okkultismus erkennbar.
Die Gruppe "KISS" gab folgendes von sich: "...Wenn
du mich liebst, schlage mich, es ist Satan, der dein Gott ist...".
Die Gruppe "Black Sabbath" ging sogar soweit zu singen:
"Jesus du bist der Häßliche, nimm´ das
Mal entgegen, es ist jenes des Antichrist, das 666..."
Die Rockmusik ist nichts anderes als ein Instrument Satans,
der damit die Seelen der Jugend vernichten und ihrer habhaft
werden will! 1
Aber ganz allgemein kann man sagen, daß die der heutigen
Jugend angebotene Musik einen äußerst schlechten
Einfluß auf die Seele und die ganze Persönlichkeit
des Jugendlichen hat. Erstens provoziert die Rockmusik Aggression
bei dem Hörer, der dann, wenn er unter ständiger Beeinflussung
derselben steht, in seinem Sozialverhalten beeinträchtigt
wird. Zum Zweiten fordern die Texte häufig dazu auf, gegen
alles mögliche zu rebellieren, was dann auch im Alltag
praktiziert wird. Dies sieht man jeden Tag in der Schule, wo
es praktisch unmöglich ist, gemeinschaftliche Projekte
auf die Beine zu stellen, da der Einzelne eine egoistische,
unsoziale und nicht kooperative Haltung einnimmt, frei nach
dem Motto: "Ich lebe nur für mich und nur was mir
nützt verdient Beachtung und der Rest interessiert mich
nicht!"
Auch vor der Religion machen die Pseudomusiker
keinen Halt, sagen jeglichem Glauben ab und preisen den Atheismus
an. In anderen Liedertexten wiederum geben Musiker menschenverachtendes
und satanisches von sich. In ihnen werden Gott und der Glaube
be-schimpft, Satan gepriesen und das Böse verherrlicht.
Daß der Rock ein "Feind" der christlichen Religion
ist, brachte John Lennon von den "Beatles" zum Ausdruck,
als er in einer Werbekampagne für das Album "Devil
White Album" sagte: "Das Christentum wird verschwin-den;
es wird sich in verschiedene Richtungen aufspalten und dadurch
an Macht verlieren; zur Zeit sind wir populärer als Christus.
Ich frage mich was zuerst verschwinden wird: der Rock´n´Roll
oder das Christentum..." 2 Zudem gab Alice Cooper preis:
"Vor einigen Jahren nahm ich an einer spiritistischen Sitzung
teil, in der Norman Buckley dem Geist befahl, sich zu manifestieren;
nach einiger Zeit tat dies der Geist und sprach zu mir. Er versprach
mir und meiner Gruppe Ruhm und Reichtum im Überfluß.
Das Einzige, was er von mir als Tribut forderte, war, ihm meinen
Körper zu geben. Ich bin berühmt auf der ganzen Welt.
Um dies zu tun, nahm ich den Namen dessen an, durch den er sich
während der Seance manifestierte: Alice Cooper" 3
All diese Beeinflussung und Manipulation des Geistes
geschieht durch versteckte oder verschlüsselte Botschaften,
die in Liedertexte eingespielt werden. So findet man satanische
Botschaften, wenn man Lieder von Rockgruppen rückwärts
anhört. In dem Lied "Congratulations" von Pink
Floyd findet sich auf Englisch der Satz: "Gerade jetzt
hast du die geheime Botschaft des Teufels entdeckt; verbinde
dich mit dem Alten". Oder noch schlimmer kann man auf der
rückwärts gespielten Platte "Leiter zum Himmel"
von Led Zeppelin hören: "Ich möchte in das Reich,
ich möchte in die Hölle hinabsteigen; westlich der
flachen Erde. Ich singe, im Einklang mit Satan. Alle Macht meinem
Satan. Er wird uns die Drei-mal-6(die Zahl der Bestie) geben.
Ihr müßt für Satan leben." 4
Immer häufiger läßt sich auch der Trend feststellen,
daß eigentlich angenehme und schöne Musik mit Texten
kombiniert werden, die entweder pervers, Gewalt verherrlichend
oder sexistisch sind. Für den Jugendlichen, der die entsprechende
Fremdsprache, in der der Text verfaßt ist, noch nicht
beherrscht oder sie nicht versteht, scheint das Lied schön,
auch wenn der Rest absoluter Mist ist. Zudem besteht bei älteren
Generationen und ganz allgemein das Problem, daß der Hörer
gar nicht erst auf die Texte achtet, sondern sich einfach gedankenlos
von der vermeintlichen Musik berieseln läßt, die
ihn dann im Unterbewußtsein beeinflußt.
Ein weiterer Aspekt dieser schlechten "Musik" ist
die Suchtgefahr. Wenn man eine leichte Droge ausprobiert, so
ist es schnell der Fall, daß man härtere und gefährlichere
Drogen versucht, die einen dann in die Abhängigkeit führen.
Bei der Musik ist es ähnlich. Hört man vielleicht
zuerst eher harmlosen Pop oder Rock, dann dauert es nicht lange,
bis einem die Musik zu schwach ist und man härtere Klänge
sucht. Man steigert sich von Zeit zu Zeit immer mehr, hört
brutalere Sachen und landet dann schließlich bei Extremen,
wie den Bands, die sich ganz offen selbst als satanisch bezeichnen.
Die Gruppe KISS ("Kings in Satan´s Service") 5 zum Beispiel bekannte bei einer Pressekonferenz in Hollywood:
"(...)Wir sind Priester der "Satanischen Bruderschaft
von Amerika", unsere Kirche hat uns geformt. Anstelle von
Priester sagen wir König. Unser Name ist KISS. Die Schallplatten-firma
wollte unseren wahren Namen nicht drucken. KISS ist nur eine
Abkürzung unseres vollständigen Namens. Er lautet:
"Satanischer Königsdienst" 6
Weiter haben Musikbands eine gewisse Idolfunktion.
So ist es der Fall, daß viele Jugendliche ihren Vorbildern
in Kleidung, Aussehen und Lebensweise nacheifern. Konkret heißt
das, daß viele junge Leute, die sich dazu in der Pubertät
befinden, mit zerrissenen Kleidern, satanischen Symbolen auf
Kleidungsstücken und Tätowierungen herumlaufen und
das in der Öffentlichkeit präsentieren, was ihre Musikhelden
auf den Festivalbühnen zum Besten geben. Sie werden zu
Musikjunkies, die mit Ohrenstöpseln in ihrer öden,
tristen eigenen Welt leben, die keine Hoffnung anbietet und
jeden höheren Lebenssinn verneint.
Eine fatale Sache ist zudem auch, daß die
mitunter depressive Musik noch depressiver macht und psychisch
labile Personen zu Selbstmordgedanken anregt. Zu den psychologischen
Auswirkungen des Rock schreibt Fernando S. Banol: "Neuere
psychiatrische Studien haben gezeigt, daß die Rockmusik
bei bestimmten Individuen die folgenden Krankheitsbilder hervorruft: |
- Veränderungen der emotionalen Reaktionen, die von der
Frustration bis zur unkontrollierbaren Gewalttätigkeit
reichen.
- Eine beachtliche Verminderung der Willenskontrolle über
unterbewußte Regungen.
- Eine Überreizung des Nervensystems, die Euphorie, Beeinflußbarkeit,
Hysterie und Halluzinationen nach sich zieht.
- Ein depressiver Zustand , der von der Neurose bis zur Psychose
gehen kann, vor allem bei der Verbindung von Musik und Droge.
- Mörderische und Selbstmörderische Tendenzen, die
durch tägliches und anhaltendes Hören verstärkt
werden. 7 |
Im allgemeinen vermittelt diese "Unmusik"
den jungen Menschen ein verzerrtes Bild der Wirklichkeit, behauptet,
es gäbe nichts Schönes in der elt und man müsse
gegen alles revoltieren was schön und gut ist.
Ein nicht zu vernachlässigender Aspekt sind auch die körperlichen
Schäden, die durch zu laute Musik hervorgerufen werden.
So berichtet Carol Greene in einem Artikel zum Thema "Körperliche
Schäden durch zu laute Musik", der 1995 in Fusion
(Heft 1)veröffentlicht wurde, daß Schäden des
Gehörs, verursacht durch den Musiklärm aus Diskotheken
und Walkman- Geräten deutlich zunehmen. Dies ist erschreckend,
wie der Vorsitzende des Deutschen Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohren-Ärzte,
Prof. Klaus Seifert, bekundete, denn: "Menschsein bedeutet
Hören!" 8 In dem Bericht von Greene wird weiter ausgeführt,
welche Folgen die durch das zu laute Musik- Hören verursachte
Schwerhörigkeit mit sich bringt. Eine Folge des Hörverlusts
ist die zunehmende Unfähigkeit Fragen eines Gesprächspartners
akustisch zu verstehen. Und daraus entstehend das Problem Diskussionen
richtig zu folgen und angesprochene komplexe Ideen korrekt zu
verarbeiten. All dies führt dann dazu, daß die Berufsmöglichkeiten
in solchen Bereichen, in denen viel menschlicher Kontakt und
Konversation abverlangt wird, wie z.B. als Lehrer, für
Hörgeschädigte eingeschränkt sind. 9 Eine weitere
sich immer mehr unter Jugendlichen ausbreitende unangenehme
Nebenerscheinung bei Hörgeschädigten, ist der Tinnitus.
Als Tinnitus wird ein "ständiges Ohrgeräusch,
das sich als Pfeifen, Hämmern oder Rauschen äußert",
bezeichnet, welches durch Durchblutungsstörungen, Streß,
Grippe oder eben zu lautes Musik- Hören hervorgerufen wird. 10 Als letzter Punkt sei angemerkt, daß auch die bei vielen
jungen Menschen erkennbare geringe Konzentrationsfähigkeit
auf die medizinischen und psychologischen Wirkungen des zu lauten
Hörens zurückzuführen ist. 11
Diese Musik ist keine Musik! Jeder sollte sich hierzu Gedanken
machen und Stellung nehmen, um etwas gegen dieses Überangebot
an kulturellem Verfall, den die Musikbranche anbietet, zu tun.
Helfen Sie mit, die Jugend wach zu rütteln und ihr einen
Weg aus diesem Sumpf zu zeigen, den die Musikindustrie täglich
vergrößert!
Was kann man dagegen tun? Zum Beispiel können sie sich
mit ihren Kinder hinsetzen und deren Musik hören, den Text
übersetzen und darüber reden. Denn zu oft liegt es
auch daran, daß Eltern ihre Kinder sich selbst überlassen
und sich nicht um deren musikalische Vorlieben kümmern.
Geben Sie selbst ein Beispiel, meiden Sie derartig schlechte
Musik und weisen Sie andere auf die schlechten Texte hin. Nehmen
Sie Stellung und sagen Sie Freunden und Bekannten, was Sie von
deren Musikgeschmack halten. Wechseln sie den Sender oder drehen
Sie das Radio ab, wenn schlechte Musik läuft. Unterstützen
Sie die Musik-industrie nicht, indem Sie schlechte Musik kaufen
und sich damit nur selbst schaden.... |
1) Fernando Salazar Banol: "DIE OKKULTE SEITE DES ROCK",
1987, München, S. 67
2)Ebd,S.66
3)Ebd,S.68
4)Ebd,S.27f
5)Ebd,S.52
6)Ebd,S.86
7)Ebd,S.59
8)Carol Greene: "Sind wir bald ein Volk von Schwerhörigen?"-
Körperliche Schäden durch zu laute Musik, veröffentlicht
in FUSION, Heft 1/1995, S.23
9)Ebd, S.29
10)Ebd, S.31
11)Ebd, S.35
Wer sich ein wenig über Rockmusik und seine Hintergründe
informieren will, dem sei das kleine Buch "DIE OKKULTE
SEITE DES ROCK" von Fernando Salazar Banol empfohlen, das
im F. Hirthammer Verlag erschienen ist.
"DIE OKKULTE SEITE DES ROCK", 1987 F. Hirthammer Verlag
München.
Titel der spanischen Ausgabe: LA CARA OCULTA DEL ROCK
Verlag der spanischen Ausgabe: EDITORIAL ALCIONE
Außerdem:
Bäumer, U.: Wir wollen nur Deine Seele, Rockmusik und Okkultismus:
Daten - Fakten - Hintergründe. Bielefeld 1984.
Glogauer, Werner: Die neuen Medien verändern die Kindheit,
Nutzung und Auswirkungen des Fernsehens, der Videospiele, Videofilme
u.a. bei 6 - 10jährigen Kindern und Jugendlichen. Weinheim
1993.
Wegner, Thomas: Jugend, Tod und Teufel, in "Die Heimlichen
Miterzieher, herausgegeben von Horst Scarbath und Veronika Straub,
Hamburg 1986
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